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Klärschlammkooperation Ostwestfalen-Lippe beschließt neues Gesamtkonzept

v.l. Dr. Till Elgeti (Wolter Hoppenberg Rechtsanwälte), Thomas Grundmann (stellvertretender Vorsitzender KlärschlammkooperationOWL), Dr. Ute Röder (Umweltdezernentin Kreis Lippe, Vorsitzende der Kooperation) und Bert Schumacher (Bezirksregierung Detmold).
v.l. Dr. Till Elgeti (Wolter Hoppenberg Rechtsanwälte),
Thomas Grundmann (stellvertretender Vorsitzender
Klärschlammkooperation OWL), Dr. Ute Röder
(Umweltdezernentin Kreis Lippe, Vorsitzende der
Kooperation) und Bert Schumacher (Bezirksregierung
Detmold).
02.07.2019 − 

Die Klärschlammkooperation Ostwestfalen-Lippe (OWL) hat bei seiner Mitgliederversammlung in der vergangenen Woche ein Gesamtkonzept verabschiedet. Das Konzept sieht unter anderem die die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens durch die an der Kooperation beteiligten Kommunen beziehungsweise kommunalen Unternehmen  vor, heißt es in einer Mitteilung der Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh (GEG).

An diesem Gemeinschaftsunternehmen könnten sich nur diejenigen Städte und Gemeinden sowie Kreise und Verbände beteiligen, bei denen Klärschlamm anfalle beziehungsweise denen die Entsorgung der Klärschlämme übertragen worden sei. Damit wollen die kooperierenden Gebietskörperschaften sicherstellen, dass alle Beteiligten das gleiche Interesse im Unternehmen haben, nämlich eine möglichst günstige Entsorgung des anfallenden Klärschlamms. Die Höhe der Beteiligung soll sich nach der Menge des anfallenden Klärschlamms richten.

Gemeinschaftsunternehmen der Klärschlammkooperation auf der Suche nach Partnern

Nach seiner Gründung wird sich das Gemeinschaftsunternehmen über eine europaweite Ausschreibung einen Partner für die Entsorgung suchen, heißt es in der Mitteilung der GEG weiter. Bei der Auftragsvergabe werden neben dem Preis auch die Regionalität, die Umweltverträglichkeit wie beispielsweise die CO2-Bilanz und die Strategie eine Rolle spielen.

Auch für die Logistik soll sich das Gemeinschaftsunternehmen Partner suchen. „Durch kürzere Laufzeiten und kleine Lose wird auch der örtliche Mittelstand am Wettbewerb teilnehmen können, was der OWL Kooperation unter dem Aspekt Stärkung der Region sehr wichtig ist“, so GEG-Geschäftsführer Thomas Grundmann und Ute Röder vom Abfallwirtschaftsverband Lippe.

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