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Klärschlammentsorger Wiese plant neue Monoverbrennungsanlage in Warza

Verbrennungsanlage
Wiese plant eine zweite Monoverbrennungsanlage für
Klärschlamm (Symbolbild).
14.10.2020 − 

Der Klärschlammentsorger Wiese Umwelt Service plant im thüringischen Warza eine weitere Monoverbrennungsanlage. Wie Geschäftsführer Michael Wiese gegenüber EUWID mitteilte, will das Unternehmen den Genehmigungsantrag für die geplante Anlage Anfang 2021 bei der zuständigen Behörde einreichen. Der Durchsatz dieser Anlage soll jährlich 100.000 Tonnen entwässerten kommunalen Klärschlamm betragen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2024 vorgesehen.

Die Anlage in Warza bei Gotha ist bereits die zweite thermische Behandlungsanlage für Klärschlamm, die Wiese plant. Ende des vergangenen Jahres hatte das Landesverwaltungsamt in Sachsen-Anhalt die Klärschlammmonoverbrennungsanlage mit dazugehöriger Düngemittelproduktion am Standort Beuna genehmigt.

Die Kapazität der Monoverbrennungsanlage umfasst rund 100.000 Tonnen entwässerten kommunalen Klärschlamm. Durch die thermische Behandlung sollen rund 12.500 Tonnen schadstoffarme und phosphorreiche Asche entstehen, die Wiese zu einem hochwertigen Düngemittel aufbereiten will.

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