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Klärschlamm-Monoverbrennung auch in kleinen und dezentralen Anlagen möglich

27.05.2019 − 

Es muss nicht immer groß und zentral sein: Die thermische Verwertung von Klärschlamm in Monoverbrennungsanlagen ist auch in kleinen und dezentralen Anlagen möglich. Entsprechende bereits realisierte oder im Bau befindliche Anlagenprojekte wurden letzte Woche auf den DWA-Klärschlammtagen in Würzburg vorgestellt.

So errichtet die Sludge2energy GmbH derzeit am Standort Halle-Lochau in Sachsen-Anhalt eine thermische Klärschlammanlage, die auf einen Durchsatz von lediglich 11.000 Tonnen Klärschlamm-TS pro Jahr ausgelegt ist. Die Anlage kann sowohl vollgetrockneten kommunalen Klärschlamm mit einem TS-Gehalt von rund 90 Prozent verbrennen, als auch entwässerten Klärschlamm mit 25 Prozent TS behandeln.

Auch der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR) in Mecklenburg-Vorpommern behandelt seinen Klärschlamm seit etwa Mitte 2017 in einer kleinen Monoverbrennungsanlage. Bis dahin hatte der Zweckverband seinen Klärschlamm recht kostenintensiv in einer Biogasanlage behandelt und die Reststoffe anschließend landwirtschaftlich verwertet. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten läuft die Anlage inzwischen, berichtete Oliver Heidrich vom ZVAR in Würzburg.

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