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In Berlin steigen Abfallgebühren um knapp vier Prozent

Je nach Tonnengröße und Abfuhrrhythmus fällt die Gebührensteigerung unterschiedlich stark aus.
Je nach Tonnengröße und Abfuhrrhythmus fällt die
Gebührensteigerung unterschiedlich stark aus. (Bild: BSR)
09.11.2018 − 

In Berlin steigen ab dem kommenden Jahr die Gebühren für die Müllabfuhr und Straßenreinigung. Die Erhöhung für die Gebührenperiode 2019/20 bezifferte die Berliner Stadtreinigung (BSR) für diesen Zwei-Jahres-Zeitraum auf 3,8 Prozent bei der Abfallwirtschaft und 3,7 Prozent bei der Straßenreinigung. Damit erfülle die BSR zugleich die Vorgaben des Ende 2015 unterzeichneten Unternehmensvertrages.

Grund für die Anpassung der Gebühren für Müllabfuhr und Straßenreinigung sind im Wesentlichen die Lohnabschlüsse für den öffentlichen Dienst von in Summe rund sieben Prozent für die Zeit von März 2018 bis August 2020, die bei den personalintensiven Dienstleistungen der BSR entsprechend zu Buche schlagen.

Während für die Straßenreinigung die Gebühren in allen Reinigungsklassen prozentual gleich steigen, ist die Entwicklung der Abfallgebühren abhängig von Abfuhrrhythmus und Tonnengröße. So stehen einer Erhöhung der Hausmüllgebühren sinkende Tarife für die Biotonne gegenüber. Mit einem höheren Ökotarif wird laut BSR die Ausweitung der Biotonne finanziert und so eine Gleichbehandlung aller Berliner Haushalte sichergestellt.

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