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GRS Batterien beklagt Benachteiligung

GRS Batterien will die Rücknahme auf ein Minimum beschränken.
GRS Batterien will die Rücknahme auf ein Minimum
beschränken (Foto: Harald Heinritz / abfallbild.de).
31.01.2018 − 

Die Stiftung GRS Batterien hat seit Jahresbeginn alle über die Pflichtsammlung hinausgehenden Batterierücknahmen eingestellt. Die Sammelmenge werde damit insgesamt um rund zehn Prozent sinken und auch der „über Jahre hinweg aufgebaute hohe Entsorgungsstandard“ müsse eingeschränkt werden, erklärt Stiftungsvorstand Georgios Chryssos.

Diese Maßnahmen würden zwar dem eigenen Selbstverständnis widersprechen, seien aber aufgrund von „systematischen Benachteiligungen“ gegenüber den herstellereigenen Rücknahmesystemen unvermeidbar. Dies betreffe zum einen die über Jahre hinweg „sachlich falschen Vorgaben“ für die Berechnung  der Sammelquoten sowie zum anderen die nur unzureichende Überwachung von Herstellern, die das Solidarsystem der GRS verlassen haben und ihre Produktverantwortung vermeintlich individuell übernehmen, so Chryssos in einem GRS-Schreiben.

Auf der G2-Konferenz vergangene Woche in Berlin betonte der Stiftungsvorstand jedoch, dass es sich dabei keineswegs um „unlautere Verhaltensweisen“ handele, sondern diese entsprechend den aktuellen gesetzlichen Regelungen erfolgen. So würden Hersteller beim Ausscheiden aus dem gemeinsamen System von einer zeitweiligen Reduzierung der Mindestsammelquoten und somit Kosteneinsparungen profitieren.

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GRS Batterien beklagt Benachteiligung und fährt Rücknahmeangebote zurück

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