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Glasrecycling: Reiling und Schirmbeck bündeln Kräfte


Zusammenarbeit von Reiling und Schirmbeck
beschränkt sich auf das Behälterglas-Recycling.
18.08.2021 − 

Die Altglasrecycler Reiling und Schirmbeck bündeln ihre Kräfte. Die beiden familiengeführten Recycler gründen nach eigenen Angaben ein Gemeinschaftsunternehmen, um als überregionaler Abnehmer von Behälteraltglas gegenüber den dualen Systemen auftreten zu können.

Beide Firmen sind gleichberechtigt und halten jeweils 50 Prozent der Geschäftsanteile am neuen Unternehmen. Die Kooperation sei im Vorfeld rein vorsorglich mit dem Bundeskartellamt abgestimmt worden. Das Kartellamt habe keine kartellrechtlichen Bedenken gegen die Kooperation, hieß es seitens der beiden Unternehmen. Verwiesen wird auf die sich zuletzt geänderte Marktlage sowie die bundesweit flächendeckenden Logistikanforderungen seitens der dualen Systeme.

Schirmeck deckt den Süden und Südwesten, Reiling den Rest der Republik ab

Reiling und Schirmbeck verfügen insgesamt über 15 Betriebe für Behälterglas- und Flachglasrecycling in Deutschland und dem benachbarten Ausland, von denen aktuell sechs Werke kommunales Altglas aus dualen Systemen annehmen. Die Werke von Schirmbeck decken im Rahmen der Kooperation den Süden und Südwesten ab, die Betriebe von Reiling den Westen, Osten und den Norden Deutschlands. Eine Ausweitung der Zusammenarbeit im Flachglasrecycling sei nicht geplant. Die gemeinsame Vermarktung von aufbereiteten Hohlglasscherben an die Glasindustrie, werde zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht ausgeschlossen.

„Durch die gemeinsame Unternehmensgründung möchten wir unsere Marktposition stärken, um so langfristig auf dem hart umkämpften Markt bestehen und wachsen zu können“,  sagt Johann Schirmbeck, Eigentümer und Geschäftsführer der Schirmbeck GmbH. Marc Uphoff, Geschäftsführer der Glasgesellschaften der Reiling-Gruppe, wie auch der neu gegründeten Gesellschaft, ergänzt, dass Reiling und Schirmbeck aufgrund ihrer Größe, der sich räumlich sehr gut ergänzenden Teilmärkte aber auch aufgrund der Inhaberstrukturen perfekte Partner für diese Art der Zusammenarbeit seien.

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