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Gemeinsame Klärschlammentsorgung in Ostwestfalen-Lippe nimmt Konturen an


Neue Klärschlammverwertung OWL GmbH soll den
Klärschlamm von 100 Anlagen verwerten.
18.11.2019 − 

Die gemeinsame Klärschlammentsorgung in der Region Ostwestfalen-Lippe nimmt langsam Konturen an. Derzeit wird die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens vorbereitet, das „Klärschlammverwertung OWL GmbH“ heißen wird, ist einer Ratsvorlage der Stadt Enger zu entnehmen. Die politischen Gremien der kommunalen Kooperationspartner müssen der Gründung des gemeinsamen Unternehmens und der Satzung zustimmen. Der Rat der Stadt Enger hat seine Zustimmung nach Angaben der Lokalpresse in der Sitzung am 4. November erteilt.

Voraussetzung für die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens ist, dass die insgesamt 100 in der Klärschlammkooperation Ostwestfalen-Lippe (OWL) organisierten Kläranlagen künftig mindestens 15.000 Tonnen und maximal 45.000 Tonnen Klärschlamm-Trockensubstanz der neuen GmbH überlassen.

Dieses Mindestziel ist erreicht. Wie die Abfallwirtschaftsgesellschaft des Kreises Warendorf (AWG) mitteilte, habe die von der Kooperation vorgesehene Mindestmenge für den Zusammenschluss von 15.000 Tonnen Trockensubstanz mit den jüngsten Beschlüssen der Städte Bielefeld, Lübbecke und Minden sowie der Wasserverbände Wittlage und Bersenbrück erreicht und überschritten. Daneben haben sich auch die Städte Halle in Westfalen, Versmold, Rietberg, Schloss-Holte-Stukenbrock, Marsberg, Geseke, die Gemeinden Langenberg, Steinhagen und Herzebrock-Clarholz, die Stadtwerke Bad Oeynhausen, Stadtwerke Espelkamp, der Abwasserverband Obere Lutter und der Kreis Minden-Lübbecke für die Kooperation entschieden.

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