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EU-Stahlschrottexporte stark gestiegen

30.03.2017 − 

Dem Einbruch im Vorjahr folgte in 2016 wieder ein deutlicher Anstieg der europäischen Stahlschrottausfuhren. Laut vorläufigen Zahlen des Europäischen Statistikamtes Eurostat exportierten die 28 EU-Mitgliedstaaten im letzten Jahr rund 17,8 Mio Tonnen „Abfälle und Schrott aus Eisen oder Stahl“ im Wert von 3,82 Mrd € in Staaten außerhalb der Union. Das sind 4,0 Mio Tonnen bzw. 29 Prozent mehr als im Vorjahr und markiert den höchsten Stand seit 2012. Die Stahlschrottimporte in die EU lagen mit 2,7 Mio Tonnen im Wert von 880 Mio € hingegen leicht unter Vorjahresniveau (2,8 Mio t für 1,14 Mrd €).

Mit Abstand wichtigster Abnehmer europäischen Stahlschrotts ist weiterhin die Türkei. 2016 exportierten die EU-Mitgliedstaaten hierhin knapp 10,4 Mio Tonnen Stahlschrott im Wert von 1,9 Mrd €. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Anstieg um 28 Prozent.

Noch stärker sind die Stahlschrottausfuhren nach Pakistan und Ägypten gestiegen, wo die Vorjahresmengen um 37 bzw. 32 Prozent übertroffen wurden. Auch Indien und China importierten wieder deutlich mehr Stahlschrott aus der EU. Dagegen sind die Ausfuhren nach Südkorea und Marokko deutlich um 74 bzw. 52 Prozent gesunken.

Eine detaillierte Übersicht über die europäischen Stahlschrottausfuhren lesen Sie kommende Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 14/2017.

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