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Entsorgungstöchter der Kölner Stadtwerke steigern Gewinn in 2017

Der Stadtwerke Köln (SWK) Konzern blickt auf ein erfolgreiches bzw. zufriedenstellendes Geschäftsjahr seiner beiden Entsorgungstöchter AWB und AVG zurück.
Symbolbild
09.07.2018 − 

Der Stadtwerke Köln (SWK) Konzern blickt eigenen Angaben zufolge auf ein erfolgreiches bzw. zufriedenstellendes Geschäftsjahr seiner beiden Entsorgungstöchter AWB und AVG zurück. Die 100-prozentige Tochter Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) konnte Umsatz und Jahresüberschuss über Plan steigern. Bei der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbh (AVG), an der die Stadtwerke 51 Prozent und Remondis 49 Prozent halten, ergibt sich ebenfalls ein Gewinnplus bei gleichzeitig leicht rückläufigen Umsatzerlösen.

Die AWB, die schwerpunktmäßig die Abfallentsorgung und Straßenreinigung in der Stadt Köln verantwortet, erwirtschaftete 2017 bei Umsätzen von 158,9 Mio € (Vorjahr: 153,2 Mio €) ein Ergebnis vor Gewinnabführung von 18,6 (15,9) Mio €. Das Umsatzplus sei zu einem großen Teil auf die vertraglichen Preisanpassungen, aber auch auf die Leistungsausweitung von bestehenden Aufträgen zurückzuführen. Beim Jahresergebnis, das die Planzahlen um 8,1 Mio € übertraf, wirkte sich den Angaben zufolge insbesondere die Auflösung einer Rückstellung positiv aus.

Die AVG-Gruppe weist für 2017 einen Anstieg des Unternehmensergebnisses von 14,4 auf 16,2 Mio € aus - trotz eines leichtes Umsatzrückgangs von 98,7 auf 97,6 Mio €. In der vom Unternehmen u.a. betriebenen Restmüllverbrennungsanlage (RMVA) wurden 2017 rund 709.000 Tonnen Abfall verbrannt. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr (740.000 t) sei auf notwendige Stillstandszeiten durch Revisionen an allen vier Verbrennungslinien und der Bestandsturbine zurückzuführen. Durch den im Berichtsjahr erreichten Bauabschluss des zweiten Energieteils mit einer Leistung von 30 MW als Redundanz zur Bestandsturbine würden starke Entgeltsprünge bei den planmäßigen Revisionen künftig vermieden.

Für 2018 rechnet der SWK Konzern im Geschäftsfeld Abfallentsorgung und -Verwertung mit Ergebnisrückgängen bei stabilem Umsatzverlauf. So plant die AWB mit einem weiteren Umsatzanstieg auf 161,6 Mio €. Beim Ergebnis sei dagegen anzunehmen, dass das aktuelle Ertragsniveau zukünftig nicht weiter fortgeschrieben werden könne. Grund hierfür seien die neuen Leistungsverträge mit der Stadt. Dieses Jahr werde der Jahresüberschuss voraussichtlich noch 11,0 Mio € betragen.

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