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EEW verbrennt 2020 mehr Abfall, setzt mehr Energie ab und erzielt höhere Umsätze


Standort Premnitz - eine von insgesamt 18 von EEW
im In- und Ausland betriebenen Anlagen.
31.03.2021 − 

Deutschlands größter Betreiber von Abfallverbrennungsanlagen, EEW, kann für das Geschäftsjahr 2020 mit einer durchweg positiven Geschäftsentwicklung aufwarten. Das Helmstedter Unternehmen hat mehr Abfälle verbrannt, dabei mehr Energie erzeugt und auch die Umsatzerlöse gesteigert, teilte der chinesische Mutterkonzern BEHL heute mit.

Laut BEHL ist es EEW auch auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie in Europa gelungen, einen stabilen Anlagenbetrieb sicherzustellen. Der Durchsatz in den 18 eigenen bzw. von EEW betriebenen Abfallverbrennungsanlagen stieg um 1,9 Prozent auf 4,811 Mio Tonnen.

Energieseitig setzte die EEW-Gruppe den Angaben zufolge rund 1,82 TWh Strom, 887 GWh Wärme und 2,10 TWh Produktionsdampf ab. Zuwächse ergaben sich vor allem beim Wärmeabsatz, der gegenüber 2019 um 12,1 Prozent zulegte. Auch beim Stromabsatz ergibt sich ein leichtes Plus von 2,5 Prozent, während die verkaufte Dampfmenge um 3,7 Prozent zurück ging.

Umsätze um 6,5 Prozent gestiegen

Beim EEW-Umsatz meldet BEHL einen Zuwachs um 6,5 Prozent auf 5,66 Mrd Hongkong-Dollar (HKD). Ein Wechselkurs wird nicht genannt, so dass eine genaue Umrechnung in Euro nicht möglich ist. Kennzahlen zum operativen Ergebnis oder Jahresergebnis von EEW enthält der BEHL-Bericht wie üblich nicht.

Im Jahr 2019 hatte EEW ein Rekordergebnis eingefahren, wie aus dem kürzlich im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht. Auch für 2020 waren die Ergebniserwartungen der Unternehmensführung positiv. Im BEHL-Bericht werden nun aber erhöhte operative Kosten bei der Helmstedter Tochter dafür verantwortlich gemacht, dass die Bruttogewinnmarge des gesamten BEHL-Konzerns im letzten Jahr von 16,1 auf 15,9 Prozent gesunken ist.

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