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EEW tritt VKU bei

EEW ist dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) beigetreten.
EEW-Anlage Helmstedt (Quelle: EEW)
09.11.2017 − 

Der private Müllverbrenner EEW ist dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) beigetreten. Das ist einer Pressemitteilung des VKU zur Vorstandssitzung des Verbandes in Brüssel zu entnehmen. Demnach hat der VKU in dieser Woche acht neue Mitglieder aufgenommen, darunter EEW.

EEW erklärte gegenüber EUWID, bereits langjähriges Mitglied im Förderverein der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS gewesen zu sein und sich erfolgreich für die Abfall- und Entsorgungswirtschaft engagiert zu haben. Als Energieunternehmen wolle man nun auch stärker im VKU tätig sein. Außerdem würden im VKU auch „spartenübergreifende“ Themen wie Digitalisierung und Fachkräftesicherung behandelt.

"Hinzu kommt: Der VKU hat sich in Berlin und Brüssel als Ansprechpartner für die Kommunen, unsere Kunden, etabliert", erklärte ein Sprecher des Unternehmens. Für EEW sei es vor diesem Hintergrund ein logischer Schritt, aus der Rolle des Förderers herauszutreten und die Arbeit des Verbandes als aktives ordentliches Mitglied mitzugestalten.

Die übrigen neuen Mitglieder sind der Viersener Bioabfallverband Niederrhein, der Abfallwirtschaftsbetrieb Nationalparklandkreis Birkenfeld, der Abwasserverband Oberhessen, der Wasserbeschaffungsverband Rheingau-Taunus in Wiesbaden, Wiesbaden, der Städtische Baubetriebshof der baden-württembergischen Stadt Ettlingen sowie die Stadtwerke Leinefelde-Worbis und Reichenbach/Vogtland.

Karsten Specht neuer VKU-Vizepräsident

Neben den neuen Mitgliedern hat der VKU-Vorstand mit Karsten Specht einen neuen Vizepräsidenten gewählt. Der Sprecher der Geschäftsführung des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) vertritt ab 1. Januar 2018 ehrenamtlich die Interessen der kommunalen Wasser- und Abwasserwirtschaft, so der VKU in seiner Mitteilung. Specht löst Michael Beckereit von Hamburg Wasser ab. Beckereit geht den Angaben zufolge Ende 2017 in den Ruhestand und scheidet damit aus seinen VKU-Ehrenämtern aus. Er war seit 2010 VKU-Vizepräsident.

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