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EEW legt Grundstein für Klärschlamm-Monoverbrennung in Stavenhagen

3D-Modell der KVA Stavenhagen
3D-Modell der KVA Stavenhagen (rechts im Bild)
10.11.2021 − 

Der Anlagenbetreiber EEW hat heute den Grundstein für seine dritte Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage (KVA) gelegt. Die Anlage am EEW-Standort Stavenhagen soll 2023 in Betrieb gehen und jährlich rund 160.000 Tonnen Klärschlamm-Originalsubstanz thermisch behandeln.

Die Anlage der EEW am Standort Stavenhagen wird damit deutlich eher in Betrieb gehen als die Monoverbrennungsanlage der kommunalen Klärschlamm-Kooperation Mecklenburg-Vorpommern (KKMV). Die KKMV hatte im Mai den Genehmigungsantrag für die Anlage in Rostock eingereicht und hofft auf einen positiven Genehmigungsbescheid bis 2023. Dann könnte die Anlage bis 2025 in Betrieb gehen.

Nachbarschaftliches Miteinander mit der KKMV angestrebt

EEW-Chef Bernard Kemper hofft auf einen nachbarschaftliches Miteinander zwischen KKMV und EEW. "Ich hoffe auf pragmatische Lösungen, die Entsorgungssicherheit garantieren, einen Ausfallverbund ermöglichen und den Markt berücksichtigen", sagte Kemper.

Bei der thermischen Behandlung des Klärschlamms werden jährlich etwa 15.000 Tonnen phosphathaltige Asche entstehen. "Wir haben Recyclingspezialisten an unserer Seite, mit denen wir mehr als 90 Prozent Phosphat zurückgewinnen können", so Kemper weiter.

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