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EEW beantragt Genehmigung der Klärschlamm-Verbrennungsanlage in Stavenhagen

Am Standort Stavenhagen will EEW eine Klärschlamm-Monoerbrennungsanlage bauen und betreiben.
Am Standort Stavenhagen will EEW eine Klärschlamm-
Monoerbrennungsanlage bauen und betreiben.
16.10.2019 − 

Der Anlagenbetreiber EEW hat heute den Genehmigungsantrag für den Bau und den Betrieb der geplanten Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage (KVA) in Stavenhagen in Mecklenburg-Vorpommern eingereicht. Zuständig ist das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte (StALU MS), wie es in der Mitteilung von EEW heißt.

Vorausgegangen war den Angaben zufolge ein knapp zehnmonatiger Prozess, in dem alle mit der Genehmigungsbehörde, den beteiligten Umwelt- und Naturschutzverbänden und der Standortgemeinde vereinbarten Gutachten erstellt wurden.

Erste Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage in Mecklenburg-Vorpommern

"Wir sind stolz und froh, heute den Genehmigungsantrag eingereicht zu haben. Froh, weil ein fertiggestellter Genehmigungsantrag auch immer das Ende eines arbeitsintensiven Abschnitts markiert und stolz, weil wir jetzt mit der Realisierung beginnen und damit als erste den Weg für eine konkrete Lösung einer künftig umwelt- und ressourcenschonenden Klärschlammverwertung in Mecklenburg-Vorpommern beschreiten", sagt EEW-Projektleiter Karl-Heinz Plepla.

Die Inbetriebnahme der auf eine Kapazität von rund 160.000 Tonnen entwässerten Klärschlamm ausgelegten Anlage ist für 2022 geplant. "Wir rechnen damit, Anfang 2023 den Regelbetrieb zu starten. Der Klärschlamm wird dann so verwertet, dass aus der entstehenden Asche die lebensnotwendige Ressource Phosphor zurückgewonnen werden kann", so Plepla. Aus der Anlage gewonnene Energie soll ind Fernwärmenetz der Stadt Stavenhagen eingespeist werden.

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