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EB Mainz reicht Antrag für geplantes Deponieprojekt ein

Für die geplante Deponie in Mainz-Laubenheim liegen nun die Unterlagen aus.
Für die geplante Deponie in Mainz-Laubenheim liegen
nun die Unterlagen aus. (Symbolbild)
10.07.2018 − 

Die Pläne sind schon seit Jahren bekannt. Der Entsorgungsbetrieb (EB) Mainz will im ehemaligen Steinbruch von HeidelbergCement in Mainz-Laubenheim eine Deponie zur Ablagerung von DK I- und DK II-Abfällen errichten. Anfang Mai 2018 nun wurde bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd der Antrag auf Planfeststellung gestellt, seit Montag dieser Woche liegen die Planunterlagen öffentlich aus. Einwendungen können bis zum 31. August vorgebracht werden.

Seit der vollständigen Verfüllung der DK II-Deponie Budenheim im Jahr 2010 stehen im Stadtgebiet Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen keine Deponien der Klasse I (DK I) und II (DK II) in der Ablagerungsphase mehr zur Verfügung. Der nun vom EB Mainz eingereichte Planfestellungsantrag sieht daher vor, dass auf einer südlichen Teilfläche des Steinbruchs Laubenheim eine 11 ha große Deponie zur Verfüllung von mineralischen Abfällen der Klassen I und II realisiert wird. Es sollen DK I- und DK II-Kapazitäten in Höhe von insgesamt 2,25 Mio m³ geschaffen werden, die sich in einem Verhältnis von drei Viertel (DK I) zu einem Viertel (DK II) auf die beiden Deponieklassen aufteilen sollen.

Keine Annahme von Asbest und HMV-Schlacke

Geplant ist die Anlieferung von jährlich rund 140.000 m³ Inertabfall, davon ca. 105.000 m³ DK I-Material sowie maximal ca. 35.000 m³ DK II-Material. Angenommen werden sollen ausschließlich mineralische Abfälle aus der Landeshauptstadt Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen, die hierzu eine Zweckvereinbarung abschließen wollen. Auf eine Genehmigung zur Ablagerung von Asbest und Schlacke aus der Hausmüllverbrennung wird verzichtet.

Die voraussichtlichen Herstellungskosten für die Errichtung und Stilllegung der Deponie wurden auf Basis aktueller Baupreise mit 26,8 Mio € netto angesetzt. Es wird erwartet, dass die Deponie knapp zwei Jahre nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses ihren Betrieb aufnehmen kann.

Die Antragsunterlagen können auf der Internetseite der SGD Süd heruntergeladen werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 29/2018. Der Text steht auch im E-Paper zur Verfügung:

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