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Duale Systeme im harten Wettbewerb um Lizenzkunden für das neue Jahr


Die Preise für die Sammlung von Leichtverpackungen
und Altglas steigen in den nächsten Jahren.
30.11.2021 − 

Die dualen Systeme haben ihre diesjährige Ausschreibungsrunde der Sammelaufträge für Leichtverpackungen und Glas weitgehend beendet. Wie EUWID erfuhr, steigen die Preise für die Sammlung in den nächsten drei Jahren im Mittel um etwa zehn bis 15 Prozent, teilweise sollen die Preise auch um 20 Prozent im Vergleich über den Werten von vor drei Jahren gelegen haben.

Bei der Sortierung und Verwertung von Leichtverpackungen (LVP) scheint die bessere Vermarktungssituation für gute Kunststofffraktionen und Metalle hingegen preisdämpfend zu wirken. Für so genannte All-in-Verträge, bei der Sortierer auch die Verwertung der LVP-Fraktionen sicherstellen, werden Preise um 180 bis 190 € pro Tonne ohne Vortransporte genannt.

Kritik an zwei dualen Systemen: Lizenzpreise unter Selbstkosten

Gleichwohl gibt es großen Unmut In Reihen der dualen Systeme. Im noch laufenden Wettbewerb um Lizenzkunden für das kommende Jahr kritisieren mehrere Systemmanager gegenüber EUWID, dass mindestens zwei duale Systeme derzeit mit Lizenzpreisen am Markt agierten, die deutlich unter Selbstkosten liegen würden. Wie solche Preise angeboten werden könnten, sei vollkommen unverständlich, hieß es. Weder die erwarteten Marktmengen noch die Marktlage gäbe Preisen her, die unter dem Niveau von 2021 lägen. 

Die Ausschreibung der im nächsten Jahr anlaufenden Sammelverträge für Altglas ergab eine Reihe von Vertragswechseln. Nach wie vor hält Remondis mit etwa 42 Aufträgen die meisten Sammelgebiete.

Den vollständigen Artikel mit weiteren Einzelheiten zu den Ausschreibungsergebnissen für Glas- und Leichtverpackungen lesen Sie in Ausgabe 48/2021 von EUWID Recycling und Entsorgung. Für Kunden unseres Premium-Angebots steht die aktuelle Ausgabe bereits als E-Paper zur Verfügung:

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