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C.C. holt in Schwandorf mehr Metalle aus der Rostasche

Schlackeaufbereitung in Schwandorf.
Die C.C. Gruppe hat die Metallausbeute in ihrem
Standort im bayerischen Schwandorf erhöht.
06.02.2020 − 

Die C.C. Gruppe will an ihrem Standort im bayerischen Schwandorf mehr Metalle aus der auch MVA-Schlacke genannten Rostasche von Müllverbrennungsanlagen gewinnen. Wie das Unternehmen in der vergangenen Woche mitgeteilt hat, hat die C.C. Gruppe rund 1,3 Mio € in eine verbesserte Sieb- und Abscheidetechnik investiert. Damit erreiche die C.C. Gruppe in Schwandorf eine deutlich höhere Metallausbeute.

"Wir sind sehr froh, dass wir diesen Meilenstein in Schwandorf erreicht haben", sagte der Geschäftsführer des in Krefeld ansässigen Schlackeaufbereiters, Dieter Kersting. Die in Schwandorf zusätzlich gewonnenen Wertmetalle sollen ab sofort in der Produktionslinie "Stratego" am Standort in Krefeld weiterverarbeitet und aufgewertet werden – wie bereits die Metalle aus den Standorten Würzburg, Krefeld und Hagen. Dort hatte die C.C. Gruppe nach eigenen Angaben bereits ab 2017 entsprechende Aggregate zur Schlackenaufbereitung installiert.

Mit der jüngsten Modernisierung der Metallaufbereitungs-Anlagen am Standort Schwandorf setzt die C.C. Gruppe nach eigenen Angaben ihren Investitionskurs fort. Die Gesellschafter – neben der C. C.-Geschäftsführung der Mehrheitsgesellschafter Novum Capital aus Frankfurt am Main – sorgten damit für weiteres Wachstum im Kerngeschäft der Unternehmensgruppe: der Entsorgung und dem Recycling von Abfällen aus Müllverbrennungsanlagen.

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