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Bunkerbrand in der MVA Zorbau geht glimpflich aus

MVA Zorbau
Die MVA in Zorbau.
02.04.2020 − 

Ein Bunkerbrand in der Müllverbrennungsanlage in sachsen-anhaltischen Zorbau im Burgenlandkreis ist noch einmal glimpflich ausgegangen. Wie der Betreiber Suez auf Anfrage von EUWID mitteilte, hat sich am Dienstagmorgen bei einem Abkippvorgang eines anliefernden Lkw im Bunker ein Feuer entfacht.

Nach Angaben des Unternehmens brachten die rund 50 Einsatzkräften der umliegenden Feuerwehren den Brand mit mehreren Löschfahrzeugen bereits am Morgen wieder unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand.

Beide Verbrennungslinien sollen Anfang nächster Woche wieder in Betrieb gehen

Die Brandursache konnte den Angaben zufolge bisher noch nicht vollständig geklärt werden. Nach derzeitigem Stand handele es sich um eine Selbstentzündung des Anliefermaterials. Die Ergebnisse der weiteren Untersuchungen müssten jedoch abgewartet werden, so Suez. Auch der Sachschaden lasse sich noch nicht beziffern.

Allerdings hält sich der Schaden wohl in Grenzen. Suez zufolge sollen beide Verbrennungslinien Anfang nächster Woche wieder in Betrieb gehen. Zur Schadensbegrenzung beigetragen habe, dass der Bunker aufgrund anstehender Reinigungsarbeiten zuvor leer gefahren worden sei.

Die MVA Zorbau hat eine Verbrennungskapazität von 338.000 Tonnen. Der Auslegungsheizwert beträgt 10 Megajoule pro Kilogramm Abfall.

*Update*

In der ursprünglichen Fassung des Artikels hieß es, eine Verbrennungslinie werde am Freitag wieder in Betrieb gehen. Das war nicht richtig. Den derzeitigen Planungen zufolge sollen beide Verbrennungslinien am Montag wieder in Betrieb gehen.

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