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Bund der Steuerzahler vergleicht in NRW wieder die Abfallgebühren

18.08.2011 − 

Der nordrhein-westfälische Bund der Steuerzahler hat auch in diesem Jahr wieder die Abfallgebühren aller 396 Kommunen in NRW verglichen. Auffällig sei in diesem Jahr, dass der demographische Wandel Auswirkungen auf die Gebührenhöhe habe, teilte der Steuerzahlerbund mit. Während die Zahl der Bürger sinke, blieben die Kosten für die Entsorgungsinfrastruktur konstant.

Dem landesweiten Gebührenvergleich zufolge muss ein Vier-Personen-Haushalt für eine 120-Liter Restmülltonne mit ebenso großer Biotonne bei jeweils zweiwöchentlicher Leerung in Paderborn die niedrigste Jahresgebühr bezahlen. Hier fallen nur 139 € an. Wesseling im Rhein-Erft-Kreis ist mit 151,20 € ebenfalls sehr günstig, genauso wie Ratingen im Kreis Mettmann. Die teuersten Kommunen sind unter gleichen Annahmen die Gemeinden Alpen im Kreis Wesel (468,96 €), Goch im Kreis Kleve (467,30 €) sowie die Ruhrgebietsstadt Bochum (334,20 €).

Die Hauptverantwortung für die Unterschiede in der Gebührenhöhe liegt nach Darstellung des Steuerzahlerbundes jedoch nicht bei den Kommunen, sondern bei den Entsorgungsentgelten und damit bei den Müllverbrennungsanlagen. Diese seien in einigen Kommunen deutlich höher als in anderen.

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