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BSR beantragt DK-II-Deponie für MVA-Rostaschen


Im Süden von Berlin soll eine Deponie der Klasse II mit einem
Gesamtverfüllvolumen von rund 2,2 Mio Kubikmetern entstehen.
23.12.2020 − 

Um langfristig über ausreichende Deponiekapazitäten zur Ablagerung von mineralischen Abfällen, insbesondere von Rostaschen aus dem Müllheizkraftwerk Ruhleben, zu verfügen, wollen die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) die bestehende betriebseigene Deponie Schöneicher Plan erweitern. Geplant ist die Errichtung einer Deponie der Klasse II mit einem Gesamtverfüllvolumen von rund 2,2 Mio Kubikmetern. Seit Anfang letzter Woche liegt der beim Landesamt für Umwelt eingereichte Planfeststellungsantrag öffentlich aus. Einwendungen können bis zum 20. Januar erhoben werden.

Die Siedlungsabfalldeponie Schöneicher Plan im Landkreis Teltow-Fläming südlich der Hauptstadt weist eine Gesamtfläche von etwa 116 Hektar auf, von denen der bestehende Deponiekörper rund 70 Hektar einnimmt. Dieser Deponiealtkörper befindet sich in der Stilllegungsphase und wird zurzeit mit einer Oberflächenabdichtung versehen. Die geplante Deponieerweiterung soll durch Weiterverfüllung des bestehenden Deponiealtkörpers an der Westböschung sowie durch die Weiterführung des Deponiekörpers in Richtung Westen erfolgen. Da es sich bei der Westerweiterung um eine wesentliche Änderung der Deponie handelt, muss hierfür ein Änderungsgenehmigungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden.

Das von BSR beauftragte Planbüro ICU betont in den Antragsunterlagen den langfristigen Bedarf der BSR an ausreichendem Deponievolumen. So würden bei der Abfallverbrennung in dem von der BSR betriebenen MHKW Ruhleben jährlich rund 110.000 bis 130.000 Tonnen Rostasche bzw. etwa 68.000 bis 80.000 Kubikmeter zur Entsorgung anfallen. Hinzu kämen maximal 30.000 Kubikmeter mineralische Abfälle, die bei der BSR z.B. als aufbereiteter aber nicht verwertbarer Straßenkehricht anfallen.

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