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Befesa erhält Auftrag für weitere Stahlstaub-Recyclinganlage in China


Spatenstich für Befesas Jiangsu-Werk
11.04.2019 − 

Der deutsch-spanische Industrierecycler Befesa S.A. baut in China eine weitere Recyclinganlage für Staub aus Elektrolichtbogenöfen (EAF). Wie Befesa gestern bekannt gab, unterzeichnete das Unternehmen eine entsprechende Vereinbarung mit dem Changge Dazhou Industrial Cluster in der zentralchinesischen Stadt Xuchang. Die Anlage soll über eine Kapazität von bis zu 110.000 Tonnen EAF-Stahlstaub verfügen und im ersten Halbjahr 2021 in Betrieb gehen. Der Baubeginn ist für das vierte Quartal 2019 geplant.

Die geplante Anlage in Xuchang in der Provinz Henan ist das zweite Projekt von Befesa in China. Im Herbst letzten Jahres erhielt das Unternehmen bereits den Auftrag für eine nahezu baugleiche Anlage in Changzhou in der ostchinesischen Provinz Jiangsu. Der offizielle Bau dieses Werks startete mit dem Spatenstich in dieser Woche. Der Betriebsbeginn soll in der zweiten Jahreshälfte 2020 erfolgen.

„Wir sind äußerst zufrieden mit unseren Fortschritten in China. Mit unserem zweiten Werk bekräftigt Befesa seinen Expansionsplan, der im vergangenen September mit der Vertragsunterzeichnung unserer ersten Stahlstaubrecyclinganlage in Jiangsu startete. Die Entwicklung unseres Werkes in Henan unterstreicht unser Engagement für nachhaltige Lösungen und unseren Beitrag zum Umweltschutz in China“, sagte Befesa-CEO Javier Molina.

Das Geschäft mit EAF-Recyclingdienstleistungen ist das zentrale Unternehmensstandbein von Befesa. Laut dem aktuell veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht erwirtschaftete Befesa im letzten Jahr 50 Prozent seines Umsatzes und fast 80 Prozent seines operativen Ergebnisses (Ebitda) mit der Aufbereitung von Stahlwerksstaub. Die Ebitda-Marge lag bei 36 Prozent.

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