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BAV fordert Entscheidung über EEG-Anschlussförderung für Altholzkraftwerke


Viele Altholzkraftwerke stünden vor dem wirtschaftlichen
Aus, sollte die beihilferechtliche Genehmigung nicht in
Kürze erteilt werden, warnt der BAV.
20.05.2021 − 

In einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) dringt der Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter (BAV) darauf, zeitnah über die beihilferechtliche Genehmigung der Anschlussförderung der Altholzkraftwerke zu entscheiden. Wie berichtet, fehlt für die Ende 2020 im Rahmen der EEG-Novelle beschlossene Anschlussförderung weiterhin die Zustimmung der EU-Kommission. Diese wird nach wie vor in separaten Verfahren seitens der EU geprüft.

Nahezu ein halbes Jahr nach der mit großer Mehrheit im Bundestag beschlossenen Anschlussförderung warte die Altholz-Branche immer noch auf die beihilferechtliche Genehmigung. In der Branche mache sich große Sorge und Verunsicherung bemerkbar, heißt es in dem BAV-Schreiben an das Bundeswirtschaftsministerium.

Die dringend benötigten Fördermittel werden demnach bislang von den Netzbetreibern zurückgehalten. Die betroffenen Unternehmen kämen hierdurch in ein immer gefährlicheres Fahrwasser und kämpften um ihren Fortbestand. Bereits jetzt seien die Kreditlinien vieler Anlagenbetreiber aufgebraucht, so der BAV. Ein Weiterbetrieb sei derzeit nur noch unter größter Kraftanstrengung möglich und viele Anlagen stünden vor dem wirtschaftlichen Aus, sollte die beihilferechtliche Genehmigung nicht in Kürze erteilt werden.

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