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Batterierücknahmesysteme Rebat und Rebat+ genehmigt


Das neue Rücknahmesystem Rebat+ soll eine
100-prozentige Sammelquote garantieren.
15.12.2021 − 

Die RLG Systems AG ist ab dem kommenden Jahr mit zwei Rücknahmesystemen auf dem Markt für Gerätebatterien vertreten. Neben dem Marktführer Rebat wurde auch das neue System Rebat+ von der EAR für 2022 genehmigt.

Rebat hatte das System der Stiftung GRS Batterien im letzten Jahr als größtes Rücknahmesystem für Gerätebatterien in Deutschland abgelöst. Für das kommende Jahr strebt das zuvor unter dem Namen CCR Rebat tätige System einen Marktanteil von knapp 60 Prozent sowie eine Rücknahmemenge von über 17.000 Tonnen an. Deutschlandweit betreibt Rebat nach eigenen Angaben über 50.000 Sammelstellen. Den damit verbundenen hohen Prüfaufwand führt das System auch als einen Grund für die relativ späte Genehmigung durch die EAR an.

Mit dem neuen System Rebat+ will RLG den angeschlossenen Herstellern eine 100-prozentige Sammelquote garantieren. Das Batteriegesetz schreibt eine Mindestquote von 50 Prozent vor. Bisher hätten sich drei Hersteller dem System angeschlossen, erklärte der Systembetreiber.

Zuvor hatte die EAR schon die vier neuen GRS-Systeme genehmigt. Anders als die beiden Systeme von RLG haben diese ihre Aktivitäten schon zum 1. Dezember aufgenommen.

Auch die Landbell-Gruppe hat die Genehmigung für ihr neues Rücknahmesystem bereits erhalten. Mit dem System, das unter dem Namen Landbell laufen soll, will das Unternehmen auf veränderte Kundenbedürfnisse reagieren. Das bereits am Markt bestehende System DS Entsorgung wurde hingegen aktuell noch nicht für das kommende Jahr genehmigt. Landbell zeigte sich aber zuversichtlich, die notwendige Genehmigung noch vor Jahresende zu erhalten.

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