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AVG Baustoffe Goch beantragt Altholzaufbereitungsanlage

05.07.2019 − 

Zur Versorgung des vom Chemiekonzern Solvay am Standort Rheinberg im Kreis Wesel geplanten Biomasseheizkraftwerks hat die AVG Baustoffe Goch den Bau einer Altholzaufbereitungsanlage auf einem angrenzenden Grundstück beantragt. Laut dem immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsantrag soll die Altholzaufbereitungsanlage eine Behandlungskapazität von 300.000 Jahrestonnen Altholz erreichen.

Mit genehmigt werden soll zudem eine Gesamtlagerkapazität von 22.500 Tonnen an nicht gefährlichen sowie weiteren 2.500 Tonnen an gefährlichen Abfällen. Gegen das Vorhaben können noch bis einschließlich 29.08.2019 Einwendungen bei der Bezirksregierung Düsseldorf erhoben werden.

Wie berichtet, will Solvay mit der Anlage künftig rund ein Viertel der Leistung des bisherigen Kohlekraftwerks ersetzen. Das Projekt Woodpower soll im neuen Kessel ab Mitte 2021 pro Jahr 190.000 Tonnen Altholz der Kategorien A I bis A IV verfeuern. Neben Prozessdampf für die Sodaproduktion soll das Kraftwerk mit einer Leistung von 15 MW elektrisch Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Laut früheren Presseberichten investiert Solvay einen hohen zweistelligen Millionenbetrag am Standort. Der dänische Anlagenbauer Aalborg Energie Technik (AET) wird die Kesselanlage für das Altholz-Heizkraftwerk liefern.

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