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Ausgelastete Holzwerkstoffindustrie sorgt für hohe Nachfrage nach Altholz


Hohe Nachfrage lässt Altholz-Winterlager
schneller schrumpfen als geplant.
30.04.2021 − 

Der Markt für Altholz ist weiterhin und insbesondere im Vergleich zu den Vorjahren spürbar knapper versorgt. Zu dieser Entwicklung haben gleich mehrere Ursachen beigetragen. Maßgebliche Faktoren sind die anhaltend große Nachfrage der Holzwerkstoffindustrie und auch damit verbundene Exporte von stofflich verwertbaren Mengen. Dem Vernehmen nach sei die Holzwerkstoffindustrie bereits jetzt mit Aufträgen teilweise bis zum Jahresende ausgelastet. Dem stehen Rückgänge gegenüber 2019 als Vergleichsjahr von teilweise 30 Prozent gegenüber, erklärte ein Aufbereiter gegenüber EUWID.

Im Nordwesten spielten zudem inzwischen etablierte Exporte eine Rolle, die vertraglich auch bei einem knapperen Angebot erfüllt werden müssten. Hinzu kam der nochmalige Kälteeinbruch im Februar bis weit in den März hinein. Zwar hat sich seitdem das Mengenaufkommen wieder einigermaßen erholt, die Delle hat aber nach übereinstimmender Einschätzung aus dem Markt dafür gesorgt, dass die Winterlager doch schneller geschrumpft seien als zunächst geplant.

Vor diesem Hintergrund sind die Winterlager – von wenigen Ausnahmen abgesehen – inzwischen auch weitgehend abgefahren, vielfach oder spätestens im kommenden Monat sogar gänzlich abgebaut. „Was reinkommt, geht auch raus“, man lebe derzeit von der „Hand in den Mund“, hieß es verbreitet von Aufbereiterseite. Spannend dürfte sein, so ein Stoffstromer, ob das Aufkommen in den nächsten Monaten für den Aufbau von Lagerbeständen ausreichen werde

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EUWID-Preisspiegel: Altholz Deutschland

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