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Aurubis-Recyclingsparte startet mit leicht verbesserten Zahlen ins neue Geschäftsjahr

Das Kayser-Recycling-System am Lünener Aurubis-Standort stand über den Jahreswechsel wartungsbedingt drei Wochen still.
Standort in Lünen (Quelle: Aurubis)
13.02.2015 − 

Die Aurubis AG vermeldet für ihren Geschäfts- bereich Recycling/Edelmetalle bei nahezu konstanten Umsatzerlösen einen zwölfprozentigen Anstieg des Ergebnisses im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15. Während die Erlöse mit 999 Mio € um fünf Mio € über dem Vorjahreswert lagen, verbesserte sich das Vorsteuer- ergebnis des Bereichs von 4,9 Mio € auf 5,5 Mio €. Die Schmelzkapazitäten an den Standorten der Sparte in Lünen und Hamburg seien voll ausgelastet gewesen, heißt es im heute veröffentlichten Geschäftsbericht.

Der Einsatz von Altkupfer in der Sparte lag mit 32.000 Tonnen im Zeitraum von Oktober bis Dezember auf Vorjahresniveau. Gleiches gilt für die Kathodenproduktion, die sich erneut auf 47.000 Tonnen summierte. Der Durchsatz im Lünener Kayser-Recycling-System (KRS) ging hingegen aufgrund eines dreiwöchigen Wartungsstillstands der Anlage zum Jahreswechsel um ein Sechstel auf 70.000 Tonnen zurück. Auch die Anodenproduktion in Lünen nahm in Folge des Stillstands von 56.000 auf 44.000 Tonnen ab.

Durch eine Steigerung der Produktivität sowie eine bessere metallurgische Verfahrensweise und eine gute Vormaterialmischung für den KRS bei gleichzeitig hohem Metallausbringen habe man die Negativeffekte der Stillstände weitgehend kompensieren können, erklärt der Konzern.

Insgesamt ging der Umsatz der Aurubis AG im ersten Quartal um sechs Prozent auf 2,635 Mrd € zurück. Den Rückgang führt der Konzern vor allem auf einen geringeren Absatz von Kathoden und Edelmetallen zurück. Das operative Vorsteuerergebnis verbesserte sich dennoch deutlich. Anstelle des Verlustes von drei Mio € aus dem Vorjahr, standen jetzt 39 Mio € Gewinn zu Buche. Das operative Konzernergebnis stieg um 31 Mio € auf ein Plus von 29 Mio €.

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