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Altholzverordnung: BMU will Referentenentwurf zur Novelle noch dieses Jahr vorlegen


Weiterhin Diskussionen um Grenzwerte für stoffliche Verwertung.
18.09.2020 − 

Im Hinblick auf die Novelle der Altholzverordnung geht das Bundesumweltministerium weiterhin davon aus, dass noch in diesem Jahr ein Referentenentwurf vorliegen wird. Das anschließende formale Verfahren soll dann im kommenden Jahr erfolgen, erläuterte Claus-André Radde vom Bundesumweltministerium beim Altholztag des Bundesverbandes der Altholzaufbereiter und -verwerter in Bad Neuenahr.

Zu dem Ende April vorgelegten Diskussionsentwurf haben die beteiligten Kreise grundsätzlich eine hohe Zustimmung signalisiert, so Raddes Fazit. Erwartungsgemäß seien aber auch kleine Änderungsvorschläge und Hinweise zu einzelnen Regelungen vorgebracht worden.

Der größte Diskussionsbedarf besteht laut Radde offenbar im Hinblick auf die Grenzwerte für die stoffliche Verwertung. In diesem Zusammenhang werde die Umstellung der „Bewertungsmethodik“ der Analysewerte auf Median und 80-Perzentil der letzten zehn Untersuchungen überwiegend begrüßt. Vereinzelt wird dies aber auch kritisch gesehen, da eine Verschlechterung der Qualitäten für die stoffliche Verwertung befürchtet wird.

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