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Altbatterien-Sammelmenge steigt in der Schweiz leicht an

16.06.2017 − 

In der Schweiz wurden im vergangenen Jahr insgesamt 2.800 Tonnen alte Batterien gesammelt. Das waren knapp 100 Tonnen mehr als 2015, berichtet die bis Ende 2016 unter dem Namen Inobat agierende Batterieentsorgungs-Selbsthilfeorganisation (Beso) in ihrem aktuellen Geschäftsbericht. Die Rücklaufquote bezogen auf die in den Jahren 2015 und 2016 im Schnitt verkaufte Menge an Neubatterien lag bei knapp 68 Prozent. Auch hier konnte eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr erreicht werden.

Fast zwei Drittel der gesammelten Altbatterien wurde bei freiwilligen, überwiegend kommunalen Sammelstellen abgegeben. Darüber hinaus sind rund 11.000 Verkaufsstellen von Batterien in der Schweiz gesetzlich zur Rücknahme von Altbatterien verpflichtet.

Die in der Schweiz obligatorische vorgezogene Entsorgungsgebühr (VEG) lag 2016 für erstmals im Inland in Verkehr gebrachte Gerätebatterien, Knopfzellen und nicht bleihaltige Industriebatterien bei unverändert 3,20 Schweizer Franken pro Kilogramm. Für die übrigen Batterien – Fahrzeugbatterien, bleihaltige Industriebatterien und Hybridsysteme – lag die Gebühr zwischen 0,50 und 2,00 Franken pro Kilogramm.

Insgesamt 600 Firmen mussten 2016 ihren Absatz an Batterien an Inobat melden. Zum Ende des Jahres 2016 zählte Inobat 115 Mitgliedsfirmen, die im Bereich der Gerätebatterien den Angaben zufolge rund 90 Prozent des Batteriemarktes widerspiegeln dürften.

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