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Alba kauft Anteile von chinesischem Fonds zurück


Auch das duale System von Interseroh würde durch den
Rückkauf der Anteile des chinesischen Investors wieder
komplett zur Alba Group gehören.
02.03.2021 − 

Die Berliner Alba-Gruppe will die beiden Beteiligungen Alba International Recycling GmbH (AIR) und Alba Services Holding GmbH vollständig übernehmen. Beide Geschäftsbereiche gehören bislang zu 60 Prozent einem Investmentfonds, den die Familie Deng aus China organisiert hatte. Die restlichen 40 Prozent gehören dem Unternehmen der Brüder Axel und Eric Schweitzer. Den Erwerb der 60 Prozent und damit die alleinige Kontrolle der beiden Unternehmen hat Alba kürzlich bei Wettbewerbsbehörden angemeldet. Das Bundeskartellamt hat bereits die Freigabe erteilt.

Über die Gründe für die geplante Übernahme der Geschäftsanteile war seitens Alba nichts zu erfahren. Bekannt ist, dass die Geschäfte des chinesischen Partners der Berliner Alba-Gruppe zuletzt wenig erfolgreich verlaufen waren. Auch sollen die Verbindungen von Berlin ins Reich der Mitte seit einiger Zeit nur noch auf Sparflamme geflackert sein. Neben dem Investmentfonds hatte die Familie Deng das chinesische Entsorgungsunternehmen Techcent Environment kontrolliert. Im Januar vorigen Jahres hatte Qinhua Deng sein Amt als Chef des Technologieunternehmens in Chengdu in der Provinz Sichuan niedergelegt.

Die Chinesen hatten sich 2017 über einen Investmentfonds jeweils zu 60 Prozent am Chinageschäft sowie der Dienstleistungssparte des Berliner Recyclers und Entsorgers beteiligt. Dazu gehörten unter anderem das Elektronikschrott- und Automobilrecycling von Alba in China, aber auch das Duale System Interseroh sowie die Sortieranlagen für Leichtverpackungen.

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