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Aha sieht bei Abfalltrennung in Hannover noch Luft nach oben


Eine Stichprobe aus angeliefertem Restabfall wird sortiert,
um die Zusammensetzung zu analysieren.
26.07.2021 − 

In Sachen Abfalltrennung besteht in der Region Hannover noch deutlich „Luft nach oben“. Nach den Ergebnissen einer umfangreichen Restmüllanalyse liegt die spezifische Restabfallsammelmenge aus privaten Haushalten bei rund 158 Kilogramm pro Einwohner und Jahr.

Die darin enthaltene „Menge der gemäß Vorgaben über den Restabfallbehälter zu entsorgenden Abfälle“ lag lediglich bei rund 57 Kilogramm, teilte der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (Aha) mit. Mithin besteht der Inhalt der Restmülltonne zu über 63 Prozent aus Abfällen, für die eigentlich andere Entsorgungswege vorgesehen sind.

Bedeutendste Fehlwurffraktion sind mit rund 60 Kilogramm pro Einwohner und Jahr die organischen Abfälle, was einem Anteil von 38 Prozent der spezifischen Restmüllmenge entspricht. Dabei handelte es sich dem Aha zufolge vor allem um gefüllte oder teilentleerte Lebensmittelverpackungen, Kleintierstreu, Kadaver und Haare. Damit befand sich ein rechnerisch verwertbares Gesamt-Organik-Potential von rund 45 Kilogramm pro Einwohner und Jahr im Restabfall der Region Hannover, darin waren rund vier Kilogramm an Gartenabfällen enthalten. Dies entspricht 29 Prozent der gesamten Restabfallmenge.

Die im Restabfall enthaltene Menge an trockenen Wertstoffen betrug rund 39 Kilogramm pro Einwohner und Jahr. Davon waren sieben Kilogramm Altglas, knapp acht Kilogramm Altpapier und etwa zehn Kilogramm Leichtverpackungen. Hinzu kamen neun Kilogramm sogenannte stoffgleiche Nichtverpackungen und fast fünf Kilogramm Textilien.

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