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AGR nimmt im RZR neue Energiezentrale in Betrieb

Die AGR hat die neue Energiezentrale III in<br> Betrieb genommen.
Die AGR hat die neue Energiezentrale III im RZR in
Betrieb genommen.
07.12.2018 − 

Die Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR) hat die neue Energiezentrale III im RZR Herten offiziell in Betrieb genommen. Ab Januar wird von hier aus Fernwärme für umgerechnet 25.000 Haushalte in die Fernwärmeschiene Ruhr der Steag fließen. Im Dezember 2016 hatten die beteiligten Unternehmen AGR, die Hertener Stadtwerke sowie die Fernwärmenetz-Betreiber Steag und Uniper die Verträge für die Fernwärmelieferung unterzeichnet.

Die Bauzeit der auf einer Fläche von 20 mal 30 Metern entstandenen Energiezentrale hat nach Angaben der AGR inklusive Vorlauf rund zwei Jahr betragen. Für Turbinen, Pumpen, Heizkondensatoren, Dampfumformstationen sowie Leit- und Elektrotechnik und weitere Bauteile hat der kommunale Entsorger zusammen mit dem Gebäude über 20 Mio € investiert. Während das RZR in den warmen Sommermonaten schwerpunktmäßig weiter Strom über die Hertener Stadtwerke liefern wird, soll das RZR künftig in den kühleren Monaten dazu beitragen, die Menschen in der Region mit Wärme zu versorgen. Bis zu 600 Gigawattstunden Fernwärme will die AGR pro Jahr auskoppeln.

Diese große Wärmemenge könne in den Netzen von Steag und Uniper rechnerisch mehr als 25.000 Wohnungen mit Wärme versorgen. Das Projekt der Wärmeauskopplung aus dem Abfallkraftwerk bewertet die AGR als einen weiteren Schritt auf dem Weg, die Fernwärmeversorgung in der Region zukunftsfähig und klimafreundlich auszurichten.

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