Das auf das Recycling von Edelmetallen spezialisierte Unternehmen Hensel aus Aschaffenburg hat in der chinesischen Provinz Hubei ein neues Joint Venture gegründet. Damit will Hensel seine Präsenz in China stärken. Der Partnerbetrieb XiaoLi sei sehr gut im chinesischen Edelmetallrecyclinggeschäft vernetzt, erklärt das bayerische Unternehmen in einer Pressemitteilung. Als Teil der Hensel Recycling Group profitiere XiaoLi von den vielfältigen Abrechnungsmodellen und Services, dem breiten Portfolio an Materialien sowie der internationalen Aufstellung.
Den Angaben zufolge ist XiaoLi bereits seit 2006 als Sammler von Autokatalysatoren im Geschäft. In den letzten Jahren habe das Unternehmen viel Engagement in die Professionalisierung des Geschäfts investiert. XiaoLi besitze alle Betriebsgenehmigungen für den Umgang mit gefährlichen Abfällen und habe mit der Unterstützung von Hensel Recycling Verarbeitungskapazitäten für Katalysatoren aufgebaut.
„XiaoLi ist uns seit unseren ersten Schritten auf dem chinesischen Markt ein zuverlässiger Begleiter. Zunächst als Kunde, später als Partner haben wir mit ihm auf den chinesischen Markt zugeschnittene Einkaufskonzepte entwickelt. Jetzt haben wir uns mit Minderheitsanteilen an seinem Unternehmen beteiligt, um gemeinsam den Markt noch effektiver zu bearbeiten“, erläutert Clemens Hensel, geschäftsführender Gesellschafter.
Die 1998 gegründete Hensel Recycling Group recycelt edelmetallhaltige Rückstände und Reststoffe, insbesondere aus Katalysatoren, Dieselpartikelfiltern, Lambdasonden, Industriekatalysatoren sowie Elektroschrott. Das Unternehmen ist weltweit aktiv und besitzt Niederlassungen in Australien, Frankreich, Großbritannien, Malaysia, Österreich, Südkorea und den USA sowie weitere Vertriebsbüros in Tschechien und Südafrika. Dem letzten im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschluss zufolge erzielte die Hensel Recycling GmbH im Geschäftsjahr 2021/22 (1.9.-31.8.) Umsatzerlöse in Höhe von 1,0 Mrd €. 96 Prozent davon wurden im Ausland erwirtschaftet.




