EBS-Kraftwerk Hürth mit deutlichem Ergebniseinbruch

Die EBS Kraftwerk Hürth GmbH hat im Geschäftsjahr 2024 einen signifikanten Rückgang seiner finanziellen Kennzahlen verzeichnet. Das Unternehmen betreibt ein Kraftwerk zur energetischen Verwertung von Ersatzbrennstoffen im Chemiepark Knapsack. Daran jeweils zur Hälfte beteiligt sind Yncoris und die EEW Energy from Waste Saarbrücken.

Das Rohergebnis sank im Vergleich zum Vorjahr um über 86 Prozent auf 1,5 Mio. €. Das operative Ergebnis (Ebit) drehte mit -0,9 Mio. € deutlich ins Negative, nachdem 2023 noch ein Ebit von 8,3 Mio. € erwirtschaftet worden war. Der Jahresfehlbetrag belief sich auf knapp 1,1 Mio. €, während im Jahr 2023 noch ein Überschuss von 5,4 Mio. € ausgewiesen wurde. Zur Ergebnisverschlechterung trugen mehrere Faktoren bei: Eine vertraglich bedingte Senkung der Brennstoffannahmepreise so-wie zusätzliche Kosten durch eine geplante Traforevision und damit verbundener Fremdstrombezug belasteten die Rentabilität. Hinzu kamen Zinsanpassungen im Rahmen bestehender Finanzierungsverträge. Teilweise konnten diese Effekte durch Schadensersatzzahlungen im Zusammenhang mit einem Trafoausfall kompensiert werden. Im Vergleich zum Vorjahr sanken sowohl der Dampfabsatz (373.000 gegenüber 389.000 Tonnen) als auch der Stromabsatz (116.500 gegenüber 122.500 MWh) leicht.

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