
Die Dualen Systeme starten Anfang Juni erneut eine bundesweite Aufklärungskampagne zur richtigen Mülltrennung. Unter dem Titel „Deutschland trennt.“ sollen vom 6. bis 21. Juni gemeinsam mit kommunalen Abfallberatungen, Entsorgungsunternehmen und Handelsketten Bürger über die korrekte Entsorgung von Verpackungsabfällen informiert werden.
Nach Angaben der Initiative „Mülltrennung wirkt“ enthalten Gelbe Tonnen und Gelbe Säcke weiterhin rund 30 Prozent Fehlwürfe. Dazu zählten etwa Windeln, Batterien, Staubsaugerbeutel oder Lebensmittelreste. Die Dualen Systeme sehen darin ein Hindernis für hochwertiges Recycling und die Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen.
Die Aktion umfasst nach Angaben der Organisatoren rund 500 Veranstaltungen in Städten und Gemeinden. Geplant sind unter anderem Informationsstände, Showtrucks sowie Besuche von Abfallberaterinnen und Abfallberatern in Schulen, Kitas und Unternehmen. Außerdem sollen Sortieranlagenbesichtigungen angeboten werden.
Beteiligt sind neben kommunalen Akteuren auch 13 Handelsunternehmen aus dem Lebensmittel-, Drogerie- und Baumarktbereich. Genannt werden unter anderem Edeka, DM, Rossmann, OBI, Hornbach, Toom und Globus Markthallen sowie die sowie die beiden Discounter Netto Marken-Discount und Netto Deutschland. Nach Angaben der Initiative wollen die Unternehmen in bundesweit rund 13.700 Märkten über richtige Mülltrennung informieren.
Die Dualen Systeme verweisen darauf, dass aus recycelten Verpackungen in Deutschland jährlich rund vier Millionen Tonnen Sekundärrohstoffe gewonnen würden. Laut Umweltbundesamt fielen 2023 in Deutschland rund 8,4 Mio. Tonnen Verpackungsabfälle bei privaten Endverbrauchern an.
Die Kampagne „Deutschland trennt.“ war erstmals 2024 gestartet worden. Ziel sei es nach Angaben der Organisatoren, die Sammelmenge und die Qualität der getrennt erfassten Verpackungsabfälle zu erhöhen.



