Auf der Dresdner Verpackungstagung Anfang Dezember war Recycling ein zentrales Querschnittsthema – insbesondere im Zusammenhang mit der EU-Verpackungsverordnung (PPWR). In mehreren Programmblöcken wurde unter anderem über die Normung der Recyclingfähigkeit, die wirtschaftliche Lage im Kunststoffrecycling, offene Fragen rund um die Versorgung mit Post-Consumer-Rezyklat (PCR) und das Thema Mehrweg gesprochen. Dabei wurde ein Spannungsfeld deutlich: Während Anforderungen an die Recyclingfähigkeit von Verpackungen im Zuge der PPWR zunehmend konkretisiert werden und der Einsatz von Rezyklaten steigen soll, ist die wirtschaftliche Basis des Kunststoffrecyclings angespannt und Investitionen in Recyclingkapazitäten sind, trotz steigender regulatorischer Erwartungen, nur eingeschränkt planbar.
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