
Die deutsche Rohstahlproduktion ist weiterhin rückläufig. Wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl mitteilt, reduzierte sich die Erzeugungsmenge im Juli deutlich um 14 Prozent auf rund 2,7 Mio Tonnen. Besonders stark gesunken ist der Output über die Hochofen-Konverter-Route. Hier ergab sich im Vorjahresvergleich ein Rückgang um 20 Prozent auf 1,9 Mio Tonnen Oxygenstahl.
Demgegenüber legte die schrottbasierte Elektrostahlproduktion leicht um vier Prozent auf 820.000 Tonnen zu. Nach Angaben des Branchenverbands ist dieser Anstieg jedoch auf das besonders niedrige Ausgangsniveau zurückzuführen.
Insgesamt wurden in Deutschland in den ersten sieben Jahresmonaten 19,8 Mio Tonnen Rohstahl produziert – zwölf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Oxygenstahlerzeugung sank um 16 Prozent auf 13,3 Mio Tonnen, die Elektrostahlerzeugung ging um drei Prozent auf 6,5 Mio Tonnen zurück.



