Deutsche Importe von Verbrennungsabfällen 2024 erneut über einer Mio Tonnen

Deutschland hat 2024 erneut über eine Mio Tonnen Ersatzbrennstoffe (EBS) und gemischte Siedlungsabfälle zur Verbrennung importiert. Mit 1,01 Mio Tonnen wurde das Vorjahresniveau von 1,05 Mio Tonnen zwar knapp verfehlt. Es ist aber der zweithöchste Wert der vergangenen fünf Jahre. Gleichzeitig sind die Ausfuhren erstmals seit 2020 wieder leicht auf rund 700.000 Tonnen gestiegen. Unterm Strich bleibt Deutschland damit aber Nettoimporteur von Verbrennungsabfällen.

Laut einem kürzlich vom Umweltbundesamt veröffentlichten Datensatz zur grenzüberschreitenden Abfallverbringung importierte Deutschland im letzten Jahr rund 874.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe der Abfallschlüsselnummern 191210 und 191212. Das waren knapp 36.000 Tonnen mehr als im Vorjahr. Hinzu kamen 139.000 (Vorjahr: 212.000) Tonnen aus dem Ausland gelieferte gemischte Siedlungsabfälle zur energetischen Verwertung (R1) bzw. thermischen Beseitigung (D10).

Wie im Vorjahr importierte Deutschland auch 2024 am meisten Verbrennungsabfälle aus Italien. Eine Einfuhrmenge von 268.000 Tonnen EBS bedeutete allerdings einen Rückgang um 46.000 Tonnen.

Den ausführlichen Bericht nebst Tabelle zur Entwicklung der deutschen Im- und Exporte von Verbrennungsabfällen im letzten Jahr lesen Sie hier....

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