Currenta investiert fünf Mio € in Umbau der Sonderabfallverbrennungsanlage

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Die Currenta GmbH & Co. OHG investiert rund fünf Mio € in den Umbau der Rückstandverbrennungsanlage Dormagen (RVAD). Grund ist laut Unternehmen die veränderte Zusammensetzung der Sonderabfälle im Chempark. Während der Anteil fester Abfälle zurückgehe, erhöhe sich der Anteil an Flüssigabfällen. Der entsprechende Genehmigungsantrag wurde bereits gestellt.

Auf dem Areal der RVAD soll eine Lagerfläche für 20 Behälter mit einem Volumen von jeweils bis zu 24 Kubikmeter sowie Übernahmevorrichtungen geschaffen und ein vorhandenes Tanklager für Flüssigabfälle um einen 50-Kubikmeter-Tank erweitert werden. Das Zusammenfassen und Zwischenlagern von Abfällen in größeren Behältern ermögliche es, ungeplante Stillstandzeiten in der Abfallverbrennung zu überbrücken.

Mit den erweiterten Lagerungs- und Übernahmemöglichkeiten soll ein Puffer für flüssige Kleinmengen geschaffen werden. Der Chemiedienstleister trifft damit Vorkehrungen für einen besonderen Entsorgungsengpass: Den gleichzeitigen Stillstand von zwei Sonderabfallverbrennungsanlagen im Currenta-Verbund.

Der Umfang der erforderlichen Veränderungen sei gering. Da die Entsorgung und damit auch das Handling gefährlicher Abfälle grundsätzlich einer besonderen behördlichen Aufsicht unterliegen, ist eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz erforderlich. Das Spektrum der Abfälle in der RVAD ändere sich nicht. Ebenso bleibt die Verbrennungskapazität von 75.000 Tonnen im Jahr unverändert.

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