Cronimet kann Ergebnis trotz Umsatzeinbruch deutlich steigern

Die Karlsruher Cronimet-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2023 ein Betriebsergebnis von 92 Mio € erwirtschaftet, was eine Steigerung um rund 15 Mio € im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Dagegen brach der Konzernumsatz rohstoffpreisbedingt ein. Mit über drei Mrd € lagen die Erlöse etwa eine Mrd € unter dem Rekordniveau von 2022, gab das auf das Recycling von Edelstahlschrott und Ferrolegierungen spezialisierte Familienunternehmen am Montag bekannt.

„Der Markt gestaltete sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nochmals deutlich schwieriger als in den Vorjahren“, erklärte Jürgen Pilarsky, CEO und Mehrheitsgesellschafter der Cronimet Holding GmbH. Er betonte, dass trotz hoher Inflation und geringer Nachfrage in vielen Edelstahl verarbeitenden Branchen das Unternehmen dank „vertrauensvoller Partnerschaften und Kooperationen mit unseren Kunden und Lieferanten sowie mit Flexibilität und Professionalität unserer Mitarbeitenden“ erfolgreich war.

Auch für 2024 zeigt sich Pilarsky optimistisch, obwohl das Jahr von globalen Unsicherheiten geprägt sei und die Zentralbankzinsen langsamer als erwartet sinken. „Dennoch sind wir überzeugt, auch 2024 mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abschließen zu können“, fügte er hinzu.

Bernhard Kunsmann, CFO der Cronimet-Gruppe, ergänzte: „Mit unserem großen Erfolg in 2023 unter deutlich komplizierteren Vorzeichen haben wir alle Anforderungen der kreditgebenden Banken erfüllt und unsere Unternehmensfinanzierung in 2023 ein weiteres Mal verlängert. Wir können daher mit einer unverändert stabilen Finanzierungsstruktur zuversichtlich den anstehenden Herausforderungen der nächsten Jahre begegnen und sind dabei auch in der Lage, sich bietende Chancen zu nutzen.“

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