Chemisches Recycling: Roland Berger hält jährliches Wachstum von mehr als 35 Prozent für möglich

Regulatorische Unsicherheiten und Kosten könnten Entwicklung bremsen

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Der Ausbau des chemischen Recyclings, insbesondere von Pyrolysetechnologien, wird international vorangetrieben: Von 2023 bis 2030 könnten die global installierten Kapazitäten im Jahresdurchschnitt um gut 35 Prozent wachsen, prognostizierte Ruirui Zong-Ruehe von der Unternehmensberatung Roland Berger anlässlich der Chemical Recycling Innovation Summit 2025 Ende Mai in Frankfurt. In absoluten Zahlen wird ein Anstieg der weltweiten Kapazitäten für das chemische Recycling von 1,2 Mio Tonnen Input-Kapazität im Jahr 2023 auf 9,9 Mio Tonnen 2030 für möglich gehalten.

Trotz der aktuellen regulatorischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten sieht die Beratungsfirma das größte Wachstumspotential in Europa, wo bis 2030 ein jährlicher Anstieg der Pyrolysekapazitäten um gut 60 Prozent vorhergesagt wird. Hier wird eine zunehmende Marktpräsenz von chemischem Recycling vor allem für das Erreichen der in der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR) vorgesehenen Rezyklateinsatzziele als essentiell erachtet. Zong-Ruehes Präsentation zufolge werden ab 2030 jährlich etwa 1,7 Mio Tonnen „zirkuläres Naphta“ benötig, um die Vorgaben der Verordnung im Bereich der kontaktsensiblen Verpackungen zu erfüllen. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden etwas niedrigere Mengen in den Raum gestellt.

Weitere Informationen zur erwarteten Entwicklung der chemischen Recyclingindustrie gibt es hier...

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