Chemisches Recycling: Industrie fordert Anerkennung von Massenbilanzansatz

Keine Investitionen ohne übergreifenden massenbilanziellen Ansatz

Chemie- und Kunststoffindustrie fordern eine übergreifende Anerkennung des Massenbilanzansatzes für das chemische Recycling von Kunststoffabfällen im Rahmen der EU-Einwegkunststoffrichtlinie und weiteren EU-Regelungen. Wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) und Plastics Europe Deutschland (PED) in einem gemeinsamen Positionspapier schreiben, wollen sie damit „chemische Recyclingverfahren als Ergänzung zu mechanischen Verfahren vorantreiben und Sicherheit für Investitionen in diese vielversprechenden Technologien schaffen“.

Eine Regelung zur massenbilanziellen Zuordnung im Zuge der EU-Einwegkunststoffrichtlinie hätte Leitbildcharakter für weitere Rechtsakte der EU, wie z.B. die neue EU-Verpackungsverordnung, die Altfahrzeugrichtlinie oder die Öko-Design-Verordnung sowie die Taxonomie- und die Bauprodukteverordnung, so die Verbände. Nach deren Angaben stehen Mitgliedsunternehmen bereit, Milliarden in diese Verfahren in Deutschland und der EU zu investieren, um großen Produktionsanlagen, wie z.B. Pyrolyseanlagen, zu errichten. Allerdings stehe noch eine vollumfängliche gesetzliche Anerkennung des chemischen Recyclings aus....

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