bvse wehrt sich gegen Forderungen kommunaler Spitzenverbände

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Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) wehrt sich gegen Forderungen der kommunalen Spitzenverbände, wonach gewerbliche Sammlungen künftig faktisch verboten werden sollen. Aus Sicht von bvse-Präsident Burkhard Landers solle damit die private Entsorgungswirtschaft an den Rand gedrängt werden.

Gewerbliche Sammlungen von Abfällen aus privaten Haushalten gebe es seit Bestehen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes, heißt es weiter. Der Verband sieht keine Gründe diese künftig zu verbieten oder einzuschränken.
Ein Rückfall in die Zeit des Häuserkampfes ist für Landers ausgeschlossen. Anderslautende Behauptungen bezeichnete er als "gezielte Desinformationskampagne". Vielen Beteiligten gehe es offenbar nicht mehr um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen privaten und kommunalen Unternehmen. Stattdessen befürchtet er eine Rekommunalisierungswelle.
Die Kommunen würden dabei Wertstoffmärkte für sich reklamieren, zu deren Aufbau und Pflege sie nichts beigetragen hätten. Die in der Abfallwirtschaft eingeführten Innovationen seien fast ausschließlich durch private Entsorger entwickelt worden, betont der bvse-Präsident.

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