Brandenburger DK-I-Kapazitäten bis Ende 2017 verfüllt

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Das Thema Entsorgungsengpässe für mineralische Abfälle bleibt auf der abfallwirtschaftspolitischen Tagesordnung. In immer mehr Landesteilen neigen sich die Restkapazitäten insbesondere in der Deponieklasse I (DK I) dem Ende zu. Akuten Handlungsbedarf gibt es offenbar auch in Brandenburg, wie eine von der Landesanstalt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) in Auftrag gegebene aktuelle Studie der Berliner Beratungsfirma Umwelt- und Energie-Consult GmbH (uec) zeigt. Demnach werden in Brandenburg bereits Ende 2017 die vorhandenen DK-I-Restvolumina verfüllt sein.

Um bis zum Jahr 2025 ein ausreichendes Entsorgungsvolumen vorweisen zu können, braucht es zusätzliche Deponiekapazitäten für knapp 19 Mio Kubikmeter Abfall. Für das LUGV steht damit fest, dass für alle derzeit als relevant eingeschätzten Deponieplanungen der Klasse I und auch noch darüber hinaus der Bedarf gegeben ist.

Die im Fokus der Studie stehenden Restkapazitäten der brandenburgischen DK-I-Deponien beliefen sich Anfang 2014 nach Angaben der Beratungsfirma auf 2,25 Mio Kubikmeter, inklusive des für technische Deponiebaumaßnahmen im laufenden Betrieb erforderlichen Volumens. Hinzu kommt ein Bedarf für rund 790.000 Kubikmeter für die Profilierung der geschlossenen Deponien sowie nochmals für rund 3,6 Mio Kubikmeter zur Sicherung von drei großen Brandenburger Altablagerungen.

Den vollständigen Artikel über die Prognose der Deponiekapazitäten in Brandenburg lesen Sie in Ausgabe 21/2015 von EUWID Recycling und Entsorgung. Abonnenten können den vollständigen Artikel bereits kostenlos hier lesen:

Brandenburger Kapazitäten der Deponieklasse I Ende 2017 verfüllt

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