Bioabfallsammlung hat kaum Auswirkungen auf Restmüllmenge

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Die Intensität der getrennten Sammlung von Bio- und Grünabfällen hat kaum Auswirkungen auf die verbleibenden Restabfallmengen. Dieses Fazit zog Udo Meyer vom Hamburger Beratungsunternehmen ATUS auf einer Tagung der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) in Bruchsal anhand der Abfallbilanzen von Niedersachen und Baden-Württemberg.

Demnach erfasse die Biotonne weitgehend Abfälle, die vorher nicht in die öffentliche Abfallentsorgung gelangt waren. Die Organikmenge im Restabfall von rund 25 Kilogramm je Einwohner und Jahr lasse sich Sortieranalysen zufolge auch durch eine intensive getrennte Erfassung von Bio- und Grünabfällen nicht unterschreiten. Und um ein Kilogramm Bioabfall aus der Restabfalltonne herauszuholen, müssten zwei bis drei Kilogramm über die Bioabfallsammlung erfasst werden.

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