Bifa analysiert Restmüll für AVA in Augsburg

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Der kommunale Anlagenbetreiber Abfallverwertung Augsburg (AVA) hat das Bifa Umweltinstitut mit einer Restabfallanalyse beauftragt, um wesentliche Parameter des angelieferten Restabfalls zu ermitteln. Das teilte Bifa in der Woche vor Weihnachten mit.

Insbesondere der Heizwert, der Wassergehalt sowie der Chlorgehalt der Abfälle seien für die Standzeit der Verbrennungsanlage von Bedeutung. Ebenso spiele die Schadstoffbelastung der Stoffströme für den Prozess eine wesentliche Rolle. Bislang hätten jedoch für die Charakterisierung der angelieferten Restabfälle nur Literaturwerte zur Verfügung gestanden, so Bifa. Nun sollte das Institut die angelieferten Restabfallströme untersuchen.

"Erhebliche Abweichungen von den bisher angenommenen Literaturwerten"

Hierzu hat Bifa nach eigenen Angaben im vergangen Jahr insgesamt 18 chemische und drei physikalische Parameter des angelieferten Restabfalls untersucht. Die Proben seien in einem niederschlagsreichen Zeitraum im Winter sowie in einer niederschlagsarmen Sommerkampagne genommen worden. Pro Untersuchungszeitraum seien jeweils 13 Gebiete auf Fahrzeugebene beprobt worden. Das entspreche etwa 425 Tonnen Restabfall. Die Bezirke, aus denen die Abfälle stammen, seien differenziert nach ihrer Siedlungsstruktur ausgewählt und analysiert worden. 

Anschließend hat Bifa die Proben in einem mehrstufigen Prozess aufbereitet bis hin zu einer doppelten bzw. dreifachen Laborbestimmung der ausgewählten Parameter. Teilweise seien erhebliche Abweichungen von den bisher angenommenen Literaturwerten festgestellt worden, so Bifa weiter.

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