BDI will Wertstofftonne in privaten Händen

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Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat sein Konzept für das künftige Wertstoffgesetz erstellt. Im „Industriekonzept zum möglichen Wertstoffgesetz“ wird beschrieben, wie künftig die Entsorgung und Verwertung von Verpackungen sowie Waren aus Kunststoff und Metallen aus Sicht der Industrie organisiert werden soll.

Das Konzept setzt auf eine erweiterte Produktverantwortung der Hersteller und Vertreiber im Rahmen einer wettbewerblichen Organisation in Händen der Privatwirtschaft. Erfassung, Sortierung und Verwertung von Leichtverpackungen und Waren seien „wettbewerblich und praktikabel zu gestalten“.

„Dem Wettbewerb zu stellen haben sich auch öffentlich-rechtliche Akteure. Marktwirtschaftliche Prinzipien müssen auf allen Stufen der Entsorgungskette gelten. Die vorhandenen erfolgreichen Prozesse und Infrastrukturen sind zu erhalten“, soweit das BDI-Konzept. 

Der BDI spricht sich darin eindeutig für die dualen Systeme als die wesentlichen Erfüllungsgehilfen zur Wertstoffentsorgung aus: „Die Finanzierung der Erfassung, Sortierung und Verwertung wird über Lizenzentgelte analog zu den dual zu lizenzierenden Verkaufsverpackungen bei dualen Systemen sichergestellt.“

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ausgabe 04/2015 von EUWID Recyclingund Entsorgung. Abonnenten können den vollständigen Artikel ab sofort hier abrufen:

BDI will Wertstofftonne durchgängig in den Händen der Privatwirtschaft

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