BDE: Zielkonflikt bleibt ungelöst

Das EU-Parlament hat den Änderungsvorschlag zur POP-Verordnung behandelt und am Dienstag für eine Verschärfung der Grenzwerte für eine Reihe persistenter organischer Schadstoffe (POP) in Abfällen gestimmt. Der BDE hält diese Forderungen weiterhin für problematisch. Weil die Grenzwerte darüber bestimmen, ob Abfälle recycelt werden können oder beseitigt werden müssen, wirke sich ihre Herabsetzung „entscheidend auf die angestrebte Schaffung einer europäischen Kreislaufwirtschaft aus, weil betroffene Inputströme nicht mehr dem Recycling zugeführt werden dürfen“, so der Verband.

An die EU-Kommission, den Rat und das Europäische Parlament richtet der BDE den Appell, den Konflikt zwischen den Zielen der Kreislaufwirtschaft und der Null-Schadstoff-Politik zu lösen. „Ansonsten ist eine der beiden Strategien, die im Rahmen des Green Deals vorgelegt wurden, zum Scheitern verurteilt“, warnt der Verband....

Weiterlesen mit

Sie können diesen Artikel nur mit einem gültigen Abonnement und erfolgter Anmeldung nutzen. Registrierte Abonnenten können nach Eingabe Ihres Benutzernamens und Passworts auf alle Artikel zugreifen.
- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -