BDE begrüßt Fortschritte bei Green-Claims-Richtlinie

Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft begrüßt die im EU-Parlament erzielten Fortschritte zur Green-Claims-Richtlinie. „Eine verpflichtende Beweisführung für Umweltaussagen ist genau der richtige Schritt, um Greenwashing zu verhindern und das Vertrauen der Verbraucher in nachhaltige Produkte zu stärken“, erklärte BDE-Hauptgeschäftsführer Andreas Bruckschen.

Positiv wertet der Verband insbesondere die von den Parlamentsausschüssen für Binnenmarkt und Umwelt auf-genommene Forderung nach einem Stakeholder-Konsultationsforum. Dieses soll unter anderem aus Industrievertretern, Gewerkschaften, Händlern, aber auch Akademikern und NGOs bestehen und künftig von der EU-Kommission für ihr Arbeitsprogramm, die delegierten Rechtsakte sowie jegliche Modifizierungen bestehender Bestimmungen konsultiert werden.

Der BDE kritisiere seit Jahren, dass besonders die Vorschriften, die von der Europäischen Kommission in delegierten und Durchführungsrechtsakten festgelegt werden, ein Demokratiedefizit darstellen, so Bruckschen weiter. „Da die Konsultationen mit Stakeholdern und gewählten Vertretern hier oft intransparent und unregelmäßig sind, befürwortet der BDE stets die verpflichtende Konsultation.“ Ein Dialog mit Stakeholdern stärke nicht nur das Vertrauen der Wirtschaft in die Politik, sondern sorge auch dafür, dass die ausgearbeiteten Regeln durch Vertreter der Praxis verbessert werden, ist der Verbandsgeschäftsführer überzeugt.

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