BASF und Stena Recycling kooperieren beim Recycling von Lithium-Ionen-Fahrzeugbatterien

Der Chemiekonzern BASF und das schwedische Unternehmen Stena Recycling haben eine Vereinbarung über den Kauf von schwarzer Masse aus dem Recycling von Elektrofahrzeugbatterien geschlossen. Stena Recycling gewinnt die Schwarzmasse in seinem Zentrum in Halmstad mechanisch aus Alt-Akkus und Produktionsabfällen zurück und wird sie an die Prototyp-Aufbereitungsanlage von BASF in Schwarzheide liefern, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten.

Dieses Model wollen die Kooperationspartner auf die von BASF in Europa geplante Metallraffinerie für das Batterierecycling im kommerziellen Maßstab übertragen. Über die geplanten Mengen machten die Unternehmen keine Angaben.

„Die Vereinbarung ist Teil einer umfassenderen Zusammenarbeit zwischen BASF und Stena Recycling mit dem Ziel, eine Wertschöpfungskette für das Batterierecycling auf dem europäischen Markt für Batterien von Elektrofahrzeugen aufzubauen“, so die Mitteilung. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit werde auf der Entwicklung verbesserter Verfahren zur Herstellung schwarzer Masse liegen, um hohe Rückgewinnungsraten für Metalle wie Lithium, Nickel und Kobalt zu erzielen und damit geschlossene Kreislauflösungen für den europäischen Markt für Batterien von Elektrofahrzeugen zu unterstützen. Die Zusammenarbeit werde es beiden Unternehmen ermöglichen, „ihre ergänzenden Standorte und Kompetenzen zu nutzen, um das individuelle Angebot für ihre jeweiligen europäischen OEM-Kunden zu verbessern“....

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