BASF gliedert Edelmetallrecycling aus

Der Chemiekonzern BASF hat seine Geschäftseinheiten mobile Abgaskatalysatoren und Edelmetall-Service ausgegliedert. Die neue eigenständige Einheit firmiert nun unter dem Namen BASF Environmental Catalyst and Metal Solutions (ECMS).

ECMS ist laut den Ludwigshafenern der weltweit größte Recyclingbetrieb für Edelmetalle aus gebrauchten Fahrzeugkatalysatoren. Zudem ist das Unternehmen auch Hersteller von Abgaskatalysatoren und produziert mobile Katalysatoren für Benzin-, Diesel- und Geländefahrzeuge, Motorräder, Kleinmotoren und für andere Anwendungsbereiche. Darüber hinaus ist ECMS Anbieter von Edelmetallprodukten, -handel und -dienstleistungen.

Das ausgegliederte Unternehmen bereitet Materialien auf, die Platingruppenmetalle enthalten. Deren Reinheitsgrad liegt über den handelsüblichen Industriestandards und sie fließen in die Herstellung neuer Auto- und Chemiekatalysatoren zurück. Durch das Recycling von Edelmetallen werde 97 Prozent weniger CO2 emittiert als bei der Raffination von primären – oder abgebauten – Platingruppenmetallen, was Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit ermögliche, erklärte BASF.

Zu den Wachstumsfeldern von ECMS gehören die Weiterentwicklung des Edelmetallrecyclings und der auf Katalysatoren basierenden Produkte und Dienstleistungen an beiden Enden der Wertschöpfungskette der Wasserstoffwirtschaft.

ECMS ist weltweit in 15 Ländern mit über 4.500 Mitarbeitenden und 20 Produktionsstandorten tätig. Als eigenständige Einheit operiert ECMS in eigenen Gesellschaften mit einer separaten IT-Systemlandschaft sowie Serviceeinheiten, so BASF.

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