AwSV: Entsorgerverbände warnen erneut

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Die Entsorgerverbände haben erneut davor gewarnt die Recyclingwirtschaft in den Geltungsbereich der AwSV aufzunehmen. Der federführende Umweltausschuss ist in seiner Sitzung Ende der vergangenen Woche seinem Unterausschuss gefolgt und hat dem Plenum des Bundesrates empfohlen, eine entsprechende Ausnahmeregelung im Entwurf des Bundes zu streichen.

Würde der Bundesrat dieser Empfehlung folgen, hätte das gravierende Auswirkungen für die Recycling- und Entsorgungswirtschaft, heißt es in einer Stellungnahme von BDE, bvse, BDSV, BAV, Bundesvereinigung Recyclingbaustoffe und Baustoff Recycling Bayern. Am 23. Mai wird der Bundesrat über die AwSV abstimmen.

Die Streichung der Ausnahmeregelung bewirke, dass alle festen Gemische pauschal als allgemein wassergefährdend eingestuft würden, kritisieren die Verbände. Dieser pauschale Verdacht bestehe selbst in den Fällen, in denen kein Grund für die Annahme bestehe, dass sich die Gewässereigenschaften nachteilig verändern könnten, heißt es seitens der Verbände. Betroffen sind damit auch Altglas, Altpapier, Schrotte, Verpackungsabfälle, Altholz, Böden und auch Recyclingbaustoffe der besten Klasse (RC I o. ä.) in einer Anzahl von Bundesländern.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ausgabe 21/2014 von EUWID Recycling und Entsorgung. Abonnenten können den vollständigen Artikel ab sofort hier abrufen:

AwSV: Entsorgerverbände warnen erneut vor Streichung der Bereichsausnahme

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